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Altmarkzeitung 26.11.2011


Volksstimme 26.11.2011

Andreas Höppner, stellvertretender Landesvorsitzender der Linken, kann die Erhöhung der Kitagebühren nicht nachvollziehen.


Altmarkzeitung 10.11.2011 


Altmarkzeitung 07.11.2011


Volksstimme 07.11.2011


Volksstimme 05.11.2011

Gelungene Premiere: Projekt Berufsvorbereitung gefiel Gästen und Schülern

- "Toi, toi, toi für die Zukunft, ihr schafft das"

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Altmark-Zeitung 04.11.2011


Altmark-Zeitung 04.11.2011


Volksstimme 09.09.2011 


Volksstimme 23.05.2011

Frank Roßband ist neuer Vorsitzender der Basisorganisation der Linken:
"Nicht vorm Fernseher meckern"  Von Gesine Biermann

Die Basisorganisation der Linken hat am vergangenen Wochenende einen neuen Vorsitzenden gewählt. Künftig wird Frank Roßband Ansprechpartner für die Genossen vor Ort sein. Gemeinsam wollen die Linken nun vor allem nach städtischem Einsparpotenzial suchen

Gardelegen. Es muss gespart werden, darüber waren sich am Sonnabend die Mitglieder der Basisorganisation der Linken einig. Denn auch für die Genossen war der städtische Haushaltsplan 2011 während ihrer jüngsten Sitzung das zentrale Thema. Wo genau die Sparmaßnahmen ansetzen sollten, wurde indes nicht konkret besprochen. Auf keinen Fall aber solle "an allem gespart werden", machte Stadträtin und Linke-Fraktionsmitglied Roswitha Stadie deutlich. "Wir müssen sehen, dass wir auch noch was für freiwillige Aufgaben rausholen." Hier nannte sie vor allem Kindergärten und Schulen, deren Förderung sich die Linke ins Wahlprogramm geschrieben haben, wie auch Andreas Höppner erinnerte. "Daran muss unsere Fraktion arbeiten." Immerhin seien "Hunderttausende für den Sachsen-Anhalt-Tag da, aber für das Planschbecken im Zwergenland reicht das Geld nicht", so Höppner. Doch auch "andere Parteien" hätten Kitas und Schulen in ihrem Wahlprogramm propagiert. "Wir werden gespannt beobachten, wie sie das umsetzen werden."

Es sei klar, so Höppner weiter, dass die "Situation brenzlig ist". Dennoch sollte sich die Linke auch gegen Steuererhöhungen – die Hundesteuer werde ja zum Beispiel auch diskutiert – gemeinsam stark machen. Mehr Zusammenhalt empfahl er zudem den Mitarbeitern der Gardeleger AKT. "Sie arbeiten für Niedriglöhne", so Höppner. Die Belegschaft sollte sich deshalb zusammentun. Denn "die Dauerinsolvenz" so großer Betriebe wie der AKT oder Agenda Glas sei ohnehin ein Anlass zur Sorge. Höppner verwies auch auf den "Fall Swedwood": Hier hätten sich alle Beteiligten "bis hin zum Land an der Nase herumführen lassen". Die Leidtragenden seien in all diesen Fällen die Beschäftigten.
Ein guter Grund auch für Frank Roßband, einmal auf den seiner Meinung nach zunehmenden "Privatisierungswahn" hinzuweisen. In Sachen Abfallwirtschaft drohe ein solcher Fall derzeit auch den Gardelegern, so Roßband. Denn "die Entsorgung von Metall und Papier" solle ausgeschrieben werden. Die Gebühren, so fürchte er, "werden dann doppelt so hoch". Ein Privathaushalt bezahle dann vermutlich "statt 105 Euro rund 200 Euro".
Viel zu viel gebe Gardelegen zudem auch für Energiekosten aus, erklärte er. "Gardelegen steht eindeutig hinter Kalbe und Klötze zurück." Es werde "zu wenig auf Photovoltaik und Windkraft" gesetzt. Aber auch der "Verhandlungsspielraum, den die Stadt mit dem Energieversorger Eon.Avacon habe, müsse besser genutzt werden. Sparpotenzial sieht Roßband auch in der Straßenbeleuchtung im Gewerbegebiet. Diese könne etwa gegen 19.30 Uhr deutlich eingeschränkt werden.
Roßbands Vorschläge fanden viel Zustimmung bei den Genossen. Sein Engagement würdigte vor allem Andreas Höppner. Nicht zuletzt deshalb schlage er Roßband als neuen Vorsitzenden der Ortsgruppe vor, so Höppner. Denn der bisherige Vorsitzende, Reinhard Lemke, werde aus beruflichen Gründen nicht mehr antreten.
Seinem Vorschlag folgten die Genossen einhellig. Einstimmig wählten sie Roßband zum Vorsitzenden der Basisorganisation. Höppner selbst wurde im selben Wahlgang zu seinem Stellvertreter gewählt. Überrascht zeigte sich Frank Roßband indes nicht von seiner Wahl. Höppner habe ihn schließlich schon mal darauf vorbereitet, verriet er schmunzelnd. Deshalb freue er sich nun auch auf die künftigen Aufgaben. "Ich möchte schließlich nicht nur vor dem Fernseher sitzen und meckern", betonte der neue Ortschef der Linken.


Altmark-Zeitung 23.05.2011


Volksstimmebericht 16.05.2011


Volksstimme vom 04.05.2011

Basisorganisation der Linken lud zum Polit-Frühschoppen ein

Andreas Höppner informiert über Aufstand in der Altmark

Von Harald Tüllner

Klötze. Zum Polit-Frühschoppen hatte am 1. Mai die Basisorganisation Klötze der Partei Die Linke in die Pizzeria eingeladen. "Wir wollen über politische Themen diskutieren und auch nur miteinander reden", sagte Vorsitzender Bernd Hamann zur Begrüßung im Biergarten der Gaststätte. Gekommen waren nicht nur Linke-Mitglieder, sondern auch einige Sympathisanten.
Gerade für politische Themen hatten die Genossen einen kompetenten Vertreter an ihrer Seite. Andreas Höppner, Mitglied des Landesvorstandes der Partei und Betriebsratsvorsitzender der Großbäckerei in Immekath, konnte viele Fragen beantworten. Gerade mit der Öffnung des Arbeitsmarktes am 1. Mai für osteuropäische Länder stand ein Thema besonders im Mittelpunkt.Für Andreas Höppner steht fest, dass mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit die Arbeitgeber versuchen, vermehrt Dumpinglöhne zu installieren.
Zu dem Thema hatte Andreas Höppner die Neuerscheinung Leben ohne Mindestlohn von Günter Wallraff, Frank Bsirske und Franz-Josef Möllenberg dabei. In dem Buch wird auch über die Großbäckerei in Immekath unter dem Titel "Aufstand in der Altmark" berichtet. Aus dem Buch las er einige Passagen vor. "Während in der Großbäckerei 2008 noch Löhne von 5,40 Euro gezahlt wurden, liegen wir jetzt mit Hilfe der Betriebsgewerkschaft bei 8,51 Euro", erklärte Andreas Höppner. Aber auch das Abrücken der Bundesregierung von der Solidargemeinschaft Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei den Beiträgen für die Krankenkassen war ein Thema. In Zukunft sollen Steigerungen der Beiträge der Krankenkassen nur noch von den Arbeitnehmern getragen werden, erläuterte Höppner. Ein weiterer Sozialabbau sei damit verbunden. Schließlich nutzten die Linke-Mitglieder und Sympathisanten den Vormittag auch dazu, einfach miteinander zu sprechen, denn in der Runde hat man sich lange nicht gesehen


 

 


Altmark-Zeitung am 13.04.2011


 Volksstimme am 09.03.2011

Aktionstag bei Fricopan in Immekath kam bei Mitarbeiterinnen gut an
Betriebsrat gratuliert Frauen          (von Gabriele Jacobs-Volksstimme)

100 Jahre Internationaler Frauentag war dem Betriebsrat des Immekather Unternehmens Fricopan und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Anlass, den Mitarbeiterinnen mit kleinen Geschenken zu gratulieren.

Immekath. Wer gestern Mittag den Betrieb nach Frühschicht verließ oder aber zur Spätschicht ins Unternehmen kam, traf am Werkstor nicht nur auf Betriebsrat Andreas Höppner, sondern auch auf andere Mitglieder des elfköpfigen Fricopan-Betriebsrates. Sie gratulierten den Frauen mit kleinen Geschenken zu ihrem Ehrentag. "Wir wollen mit dieser Aktion aber auch auf die bevorstehenden Tarifverhandlungen in unserem Betrieb aufmerksam machen", kündigte Andreas Höppner an. Dafür hatten er und seine Mitstreiter sich mit Michaela Rosenberger, stellvertretende NGG-Vorsitzende aus Hamburg, und Holger Willem, NGG-Geschäftsführer aus Magdeburg, Unterstützung nach Immekath geholt.Bei den anstehenden Tarifverhandlungen geht es dem Betriebsrat vor allem darum, den Mindestlohn für alle Mitarbeiter auf wenigstens 8,51 Euro je Stunde anzuheben. "Aber wir müssen auch die prozentuale Erhöhung der Löhne verhandeln, wie auch die Zukunftssicherung, sprich die Arbeitsplätze, aller Mitarbeiter", erklärt Andreas Höppner das Ziel der Tarifverhandlungen.
Bereits seit 2007 nutzt der Betriebsrat bei Fricopan den Internationalen Frauentag, um sich mit einer solchen Aktion wie gestern bei seinen weiblichen Mitarbeitern zu bedanken. Und das kommt nicht von ungefähr, denn allein im elfköpfigen Betriebsrat arbeiten fünf Frauen mit, fast die Hälfte der etwa 550 Fricopan-Beschäftigte sind Frauen und etwa 80 Prozent der gesamten Belegschaft sind Mitglieder in der NGG-Gewerkschaft.
Den hohen Grad der gewerkschaftlichen Organisiertheit erklärt Andreas Höppner damit, dass der Betriebsrat in den vergangenen Jahren für alle Beschäftigten unheimlich viel erreicht hat. Lag der Stundenlohn vor ein paar Jahren noch bei 5,40 Euro pro Stunde, so werden heute wenigstens 8,40 Euro pro Stunde gezahlt. Auch bei den Urlaubstagen war der Betriebsrat erfolgreich in den Verhandlungen: Im nächsten Jahr wird jeder Mitarbeiter 30 Tage Jahresurlaub haben. "Wenn die Mitarbeiter merken, was eine Gewerkschaft bewegen kann, dann ist es ein Leichtes, sie auch für eine Mitgliedschaft zu gewinnen. Und selbst als sich die ersten Erfolge eingestellt haben, haben nur ganz wenige Mitarbeiter gemeint, jetzt wieder aus der Gewerkschaft austreten zu können", erklärt der Betriebsratsvorsitzende.Die gestrige Frauentags-Aktion kam bei den Beschenkten übrigens sehr gut an. Alle Frauen, die die kleinen Geschenke in Empfang nahmen, fanden die Aktion gelungen und als ein Zeichen der Wertschätzung ihrer Arbeit.

 

 

       
         

Andreas Höppner